object-based narrative interface

plurals

Ausstellungen erzählen Geschichten. Aber die meisten Geschichten haben nur einen Anfang.

A E I
Museum exhibition interior
plurals — in situ

01

Nicht eine Geschichte. Viele.

Vermittlung bleibt in den meisten Ausstellungen linear. Besucherinnen folgen einem vorgegebenen Pfad — von Objekt zu Objekt, entlang von Texten. Entdeckung bleibt passiv.

plurals stellt das um.

Gleichzeitig, kombinierbar, haptisch erfahrbar. Gesteuert durch Objekte, nicht durch Bildschirme. Mit messbarem Nutzungsverhalten — und den Daten, die Institutionen für fundierte Entscheidungen brauchen.


Museum installation
plurals — installation view

02 — Das System

Vier Komponenten.
Ein System.

Hardware, Software und Inhalte funktionieren als Einheit — sichtbar nur dort, wo es zählt: in der Interaktion.

plurals Systemübersicht
16 : 9 — image placeholder src="" ersetzen

03 — Interaktion

Drei Ebenen.

Von der einfachen Aktivierung bis zur parametrischen Erkundung. ↓ tokens aktivieren

A tokena
E tokene
I tokeni

01

Aktivierung

Ein Token auf der stage. Ein Inhalt startet. Zugänglich, ohne Anleitung.

02

Kombination

Mehrere Tokens gleichzeitig. Ein neuer Inhalt entsteht — einer, der nur durch diese Kombination möglich ist.

03

Parameter

Rotation und Kippung steuern Parameter. Die Tokens werden zu aktiven Instrumenten.


04 — Szenarien

Drei Kontexte.

plurals passt sich dem Ausstellungskontext an — nicht umgekehrt.

Naturkundemuseum
Ökosysteme

tokena für Klimazone, tokene für Artengruppe, tokeni für Zeitraum. Kombiniert: Regenwald × Säugetiere × heute. Dreht man tokena, verschiebt sich die Klimazone. Kippt man tokeni, springt die Zeitachse.

plurals macht aus einer Ausstellung über Natur eine navigierbare Welt.

Ökosystem
Kunstmuseum
Kontextualisierung

tokena für Künstlerin, tokene für Epoche, tokeni für Werk. Kombiniert: ein spezifischer Moment der Kunstgeschichte. Die Rotation steuert den Fokus — von Biografie zu Einflüssen zu Zeitgenossen.

plurals macht Kunstgeschichte nicht erklärbar, sondern erfahrbar.

Kunstmuseum
Historisches Museum
Perspektiven

Drei Tokens, drei Perspektiven auf dasselbe Ereignis — nebeneinander, ohne Wertung. Die Kippachse steuert den Abstraktionsgrad: von persönlichem Zeugnis zu historischer Einordnung.

plurals vermittelt historische Komplexität — ohne zu vereinfachen.

Historisches Museum

05 — Die Objekte

Form folgt Interaktion.

Die Tokens sind keine Peripheriegeräte. Sie sind gestaltete Objekte — präzise in Form, Material und Haptik.

Standardsystem Tokens
Standardsystem
Custom Design
Custom Design

Standardsystem

Drei elementare Formen — Zylinder, Würfel, Pyramide — in den Grundfarben Rot, Grün, Blau. Die Form soll Aufmerksamkeit auf die Interaktion lenken, nicht auf sich selbst.

Holz · 3D-Druck

Custom Design

Ein strukturierter Designprozess übersetzt die Anforderungen der Institution in Form — gemeinsam entwickelt, handwerklich gefertigt.

Keramik · Resin · Sand-3D-Druck · Holz

Designprozess

Von der Anforderungsanalyse bis zur finalen Produktion — gemeinsame gestalterische Arbeit mit klar definierten Phasen und Qualitätsstandards.


06 — Die Plattform

Kontrolle ohne
Vorkenntnisse.

Content-Management

Inhalte per Drag & Drop zuweisen. Audio, Video, Echtzeit-Visualisierung. Jederzeit austauschbar.

Analytics

Welche Kombinationen, wie lange, in welcher Reihenfolge. In Echtzeit und auswertbar.

Evaluation

Strukturierte Auswertungen für Förderberichte und kuratorische Entscheidungen.


07 — Zusammenarbeit

Jedes Projekt beginnt
mit einem Gespräch.

1

Analyse

Ausstellungskontext, Zielgruppen, inhaltliche Schwerpunkte.

2

Konzeption

Interaktionskonzept, Token-Zuweisungen, Kombinationslogik.

3

Produktion

Tokens fertigen, Inhalte einpflegen, System konfigurieren.

4

Installation & Übergabe

Vor Ort installieren, Team einführen. plurals bleibt in der Hand der Institution.

Laufende Partnerschaft

Wir bleiben Partner über die Installation hinaus.


08 — Partner

Mitgestalterinnen.
Nicht Kundschaft.

plurals wird in enger Zusammenarbeit mit Museumspartnern entwickelt — in echten Ausstellungskontexten, mit echtem Publikum.

Interessierte Institutionen sind eingeladen, das System vor Ort zu erleben.

Zusammenarbeit
plurals — in partnership

Nächste Entwicklungsstufe

plurals
personal

Der Besuch wird zur individuellen Erfahrung — vom ersten Moment an.

PLURALS
plurals personal — onboarding
Das Onboarding

Eine Frage.
Ein Objekt.

Ein Ausgabeautomat mit Touchscreen. Drei bis fünf Haltungsfragen, unter zwei Minuten. Der Automat gibt einen Token aus, der auf das Profil konfiguriert ist.

Die Erfahrung

Dieselbe stage.
Zwei Geschichten.

Zwei Besucherinnen, derselbe Token, dieselbe stage — zwei verschiedene Geschichten. Kombinationen mit fremden Tokens erzeugen Überschneidungen, die keine Person allein erlebt hätte.

Die Daten

Nicht nur was.
Sondern wer.

Welche Profile haben welche Wege genommen? plurals personal macht Ausstellungen zu sozialen Experimenten.

Die Technik

Keine neue
Infrastruktur.

Nach dem Besuch: Profil gelöscht, Token zurückgegeben, neu konfiguriert. Dasselbe Objekt. Eine neue Geschichte.

„Der Moment, in dem ein Besuchender einen Token zieht, der für ihn konfiguriert wurde — das ist der Moment, in dem Vermittlung persönlich wird."
Kontakt

Wir freuen uns
auf das Gespräch.

Installation, Demonstrationstermin oder Kooperation.

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